Freiwillige Feuerwehr Ashausen
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Einsätze 2009


Nummer:n.n.Datum:24.11.2009
Alarmart:THUhrzeit:n.n. Uhr
Einsatzort:Stelle und Ashausen, Ashausener Straße,  Büllhorner Weg
Kräfte:FF Ashausen:LF 10/6 und MTW
FF Stelle:TLF 16/25 und LF 8
Bauhof Stelle 
Polizei 
Eingesetzte Mittel:ca. 30 Sack Ölbindemittel
Bericht:Kilometerlange Ölspur in der Gemeinde Stelle
Reichlich Arbeit mit einer kilometerlangen Ölspur haben am Dienstag vormittag Mitglieder der Feuerwehren aus Stelle und Ashausen sowie des Seevetaler Gemeindebauhofes gehabt. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug hatte auf einer Strecke quer durch das Seevetaler Gemeindegebiet bis hin nach Stelle und Ashausen die Spur „gelegt“ und dabei auf der regennassen Fahrbahn für große Gefahr für die Verkehrsteilnehmer gesorgt. Neben den Mitarbeitern des Seevetaler Gemeindebauhofes wurden ab 09.30 Uhr die Feuerwehren aus Stelle und nachfolgend auch Ashausen alarmiert, um die Spur mit großen Mengen an Ölbindemitteln zu entschärfen. Während der Bauhof die Strecke von Hittfeld kommend über die Straße Unner de Bult und die Horster Landstraße und Winsener Straße ( Kreisstraße K 86 ) bis hin zur Steller Gemeindegrenze abstreute, musste die Feuerwehr Stelle vom Bardenweg aus bis hin zur Ashausener Straße eine gut zweieinhalb Kilometer lange Strecke abstreuen. Da die Spur auch nach Ashausen führte, wurde die dortige Feuerwehr ebenfalls alarmiert und streute von der Ashausener Straße bis hn zu Königsberger Straße ab. Mehr als 30 Säcke Ölsbindemittel wurden von Seiten der Feuerwehr aufgebracht, um die Ölspur weitestgehend zu entschärfen und die Gefahr für den laufenden Verkehr zu minimieren. Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich des Verursachers dieser Ölspur wurde von Seiten der Polizei aufgenommen, für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut eineinhalb Stunden beendet.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW
Bilder: 

Nummer:n.n.Datum:14.07.2009
Alarmart:F2YUhrzeit:04.00 Uhr
Einsatzort:Ashausen, Bahnhofstraße
Kräfte:FF Ashausen:LF 10/6, MTW und ELW 2
FF Stelle:TLF 16/25, LF 8
FF Fliegenberg:LF 8/6
FF Scharmbeck:TSF
FF Winsen:ELW 1 mit Wärmebildkamera
PolizeiBrandermittlung
DRK3 RTW, 1 NEF
Eingesetzte Mittel:
3 C-Rohre, 1 B-Rohr, 6 Atemschutzgeräte
Bericht:

Feuer Menschenleben in Gefahr in der Bahnhofstraße

Einen lebensgefährlich Verletzten sowie drei weitre Leichtverletzte hat ein ausgedehnter Wohnungsbrand am frühen Dienstagmorgen in einem von fünf Wohnpartien bewohnten Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße in Ashausen gefordert. Die Feuerwehren aus Ashausen und Stelle sowie drei Rettungswagen und der Notarzt des DRK waren um 04.00 Uhr von der Winsener Rettungsleitstelle zu dem brennenden Gebäude alarmiert worden. Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehren aus Ashausen und Stelle brannte eine Wohnung im Erdgeschoss in voller Ausdehnung, das gesamte Gebäude war stark verraucht und überall drangen dichte Rauchwolken aus dem Gebäude. Zwei Menschen hatten sich aus dem Gebäude bereits selbständig gerettet, sie informierten die Feuerwehrleute, dass sich noch zwei weitere Menschen in dem Haus befinden sollten. Unverzüglich begann eine von mehreren Feuerwehrleuten unter umluftunabhängigen Atemschutz vorgetragene Menschenrettung in dem Gebäude. Parallel wurden zur weiteren Unterstützung die Feuerwehren aus Fliegenberg und Scharmbeck hauptsächlich mit weitern Atemschutzgeräteträgern nachgefordert. Die erste Person wurde relativ schnell gefunden und mit leichten Verletzungen dem Rettungsdienst übergeben, die zweite Person, ein Mann, wurde im weiteren Einsatzverlauf im Erdgeschoss durch die Feuerwehrleute bewusstlos aufgefunden und ins Freie gebracht. Der Mann musste noch am Einsatzort umfangreich medizinisch versorgt werden, ehe er mit lebensgefährlichen Verletzungen unter Notarztbegleitung in das Hamburger Krankenhaus nach Altona verbracht werden konnte. Die drei anderen Personen erlitten leichte Verletzungen, sie kamen in das Winsener Krankenhaus. Weitere Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Parallel zur Menschenrettung nahmen die Feuerwehrkräfte sowohl im Innen- als auch im Außenangriff einen umfangreichen Löscheinsatz vor, in Spitzenzeiten setzten die Kräfte drei C-Strahlrohre sowie ein B-Strahlrohr ein, um die in voller Ausdehnung brennende Wohnung abzulöschen. Die erhebliche Rauchentwicklung bereitete die meisten Probleme, insgesamt 24 der gut 100 eingesetzten Feuerwehrleute mussten unter Atemschutz arbeiten. Der Brand war dank des massiven Einsatzes schnell unter Kontrolle, für die Nachlöscharbeiten wurde die Feuerwehr Winsen mit einer Wärmebildkamera nachgefordert. Hiermit erkannten die Einsatzkräfte im weitern Verlauf Glutnester, die mit dem menschlichen Auge nicht sichtbar waren. Mit Spezialsägen mussten Teile von Böden und Decken geöffnet werden, um auch die letzten Brandnester vollständig abzulöschen. Nach drei Stunden war der Brand vollständig abgelöscht, die Brandstelle wurde für die weiteren Ermittlungen an die Polizei übergeben. Wie hoch der Schaden an dem Wohngebäude ist, ist noch unklar, Eine Wohnung im Erdgeschoss ist vollständig ausgebrannt, die darüber liegende Wohnung ist durch den Brandrauch stark verrusst und durch die Arbeiten mit den Sägen auch im Bodenbereich schwer in Mitleidenschaft gezogen, alle anderen Wohnungen sich durch Rauch, Russ und Löschwasser ebenfalls beträchtlich in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Polizei hat die Ermittlungen diesbezüglich aufgenommen.


Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW

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